Behandlungsspektrum

Die Fachärzte der Praxis haben ein breites konservatives Behandlungsspektrum und führen zudem eine große Bandbreite an Operationen durch, die in den Kompetenzdarstellungen der Homepage detailliert aufgeführt sind. Bei Fragen oder Unklarheiten zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen, da eine Darstellung aller möglichen Behandlungsoptionen aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht zuverlässig möglich ist.


Bevor im AOPZ jedoch eine Operation erfolgt, muss durch den behandelnden Arzt die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme mit dem Patienten gemeinsam eingeschätzt und der zu erwartende Vorteil gegenüber einem konservativen Behandlungsversuch besprochen werden.


Die standardisierte Diagnostik und Therapie von Gelenkverletzungen und -beschwerden hat in den letzten Jahren rasche und umfangreiche Fortschritte gemacht. Viele vom Patienten wahrgenommene Beschwerden können sehr unterschiedliche Ursachen haben. So stellt die exakte Diagnostik und Diagnosestellung in allen Behandlungsfällen den entscheidenden ersten Schritt für eine erfolgreiche Therapie dar.


Aufgrund der anspruchsvoller werdenden sportlichen Tätigkeit der Patienten sowie ihrer gesteigerten Aktivität auch im höheren Lebensalter müssen Ursachen und Auslöser erkannt und zielgerichtet behandelt werden. Behandlungsziel ist dabei zum einen ein schmerzfreies, zum anderen aber auch eine beweglich funktionierendes Gelenk.

Unsere Kompetenzen im Bereich der Orthopädie und Traumatologie in Mainz

 

1. Schulter

2. Ellenbogen

3. Hand

4. Knie

5. Unterschenkel und Sprunggelenk

6. Fuß

1. Schulter

1. Schulter

Das Schultergelenk stellt das beweglichste und damit ein sehr verletzungsanfälliges Gelenk des menschlichen Körpers dar. Die exakte Diagnostik einer Verletzung sowie die Definition und Durchführung einer optimalen Therapie erfordern daher regelhaft mehr als nur allgemeines medizinisches Fachwissen. Die Ärzte des AOPZ haben sich auf das Schultergelenk spezialisiert und verfügen aufgrund ihrer Kompetenz auf diesem Fachgebiet über eine hohe überregionale Anerkennung.   
Schulterprobleme lassen sich grundsätzlich in zwei Haupt-Kategorien einteilen:

  • alle unfallbedingten Verletzungen, die meistens sportlich aktive Patienten ohne relevante begleitende Verschleißveränderungen der Gelenke betreffen
  • alle abnützungsbedingten oder spontanen Erkrankungen der Schulter ohne erkennbaren Unfallauslöser.

Die Kenntnis für beide Problemkreise hat sich dadurch vertieft, dass biologische Zusammenhänge bei der Heilung von Verletzungen, biomechanische Rahmenbedingungen bei der Bewegung der Schulter und die Bedeutung der anatomischen Strukturen für die Gesamtfunktion der Schulter zunehmend besser erforscht werden.
Viele Schulterbeschwerden können nach exakter Diagnostik ihrer Ursachen immer noch sehr gut konservativ behandelt werden, während die Operation denjenigen Fällen vorbehalten bleiben sollte, bei denen mit konservativen Therapieansätzen keine zufriedenstellenden Ergebnisse zu erwarten sind.
Bei den operativen Verfahren hat sich ein konsequenter Wandel von offenen Operationen hin zu minimal invasiven Techniken (Arthroskopie/Gelenkspiegelung) ergeben, die mit sehr kleinen Hautschnitten erfolgen (minimal-invasive Operation). Dies hat unter anderem die Vorteile, dass neben der sehr differenzierten funktionellen Diagnosestellung und exakt darauf abgestimmter Therapie der Eingriff weniger belastend für den Patienten ist und oft eine schnellere Rehabilitation ermöglicht.
In unserer Praxis behandelbare Verletzungen und Erkrankungen:

  • Schlüsselbeinbrüche
  • Schultereckgelenkverletzungen
  • Engpasssyndrome (z.B. Impingement)
  • Sehnenverletzungen (z.B. Rotatorenmanschette)
  • Kapselverletzungen (z.B. Luxation mit Labrumläsion)
  • Verschleißveränderungen (z.B. Kalkschulter, Knorpelschäden)

 

 

 

2. Ellenbogen
An Hand der klinischen Untersuchung lässt sich oft bereits eine klinische Diagnose stellen.  Bildgebende Untersuchungen wie Sonographie,  Röntgen oder MRT (Kernspintomographie) ergänzen die klinischen Befunde und ermöglichen eine exakte Einordnung der vorliegenden Verletzung oder Gelenkschädigung.
Operative Maßnahmen sind, wie bei den anderen Gelenken auch, nur die letzte notwendige Option der Therapie. Bevor ein Eingriff überhaupt erwogen wird, gibt es bei vielen Krankheitsbildern am Ellenbogen noch die Möglichkeit einer konservativen Behandlung. Im Einzelfall können hier auch Infiltrationen beschwerdelindernd eingesetzt werden.

Sollte eine operative Behandlung notwendig sein, erfolgt diese im angegliederten AOPZ.

In unserer Praxis behandelbare Verletzungen und Erkrankungen:
Sulcus-ulnaris-Syndrom
Stabilisierungsoperationen
Tennisellenbogen, Golfer-Ellenbogen
Freie Gelenkkörper
Lösen von Vernarbungen und Verklebungen

 

 

 

3. Handchirurgie

An Hand der klinischen Untersuchung lässt sich oft bereits eine klinische Diagnose stellen.  Bildgebende Untersuchungen wie Sonographie,  Röntgen oder MRT (Kernspintomographie) ergänzen die klinischen Befunde und ermöglichen eine exakte Einordnung der vorliegenden Verletzung oder Gelenkschädigung.
Operative Maßnahmen sind, wie bei den anderen Gelenken auch, nur die letzte notwendige Option der Therapie. Bevor ein Eingriff überhaupt erwogen wird, gibt es bei vielen Krankheitsbildern an der Hand noch die Möglichkeit einer konservativen Behandlung. Im Einzelfall können hier auch Infiltrationen beschwerdelindernd eingesetzt werden.

In unserer Praxis behandelbare Verletzungen und Erkrankungen:

  • Dupuytren’sche Kontraktur
  • Handgelenksarthrose
  • Fingermittelgelenkarthrose
  • Carpaltunnelsyndrom
  • "Schnellender Finger"
  • Frakturen im Bereich der Hand und des Handgelenkes
  • Skidaumen

 


4. Knie

Das Kniegelenk stellt das komplexeste Gelenk des menschlichen Körpers dar. Die exakte Diagnostik einer Knieverletzung sowie die Definition und Durchführung einer optimalen Therapie erfordern daher regelhaft mehr als nur allgemeines medizinisches Fachwissen. Die Ärzte des AOPZ haben sich auf das Kniegelenk spezialisiert und verfügen aufgrund ihrer Kompetenz auf diesem Fachgebiet über eine hohe überregionale Anerkennung.   
Ein Behandlungsschwerpunkt im AOPZ ist die arthroskopische Chirurgie.

Mit dieser minimal invasiven Methode können Gelenke operiert werden, ohne dass sie dazu über längere Hautschnitte werden müssen. Nahezu alle Operationen am Kniegelenk lassen sich heute arthroskopisch durchführen. Auf diese Weise können beispielsweise Ersatzoperationen der Kreuzbänder, Teilentfernungen oder Nähte abgerissener Menisken, Reparaturmaßnahmen am Knorpel und weitere Operationen erfolgen.

In unserer Praxis behandelbare Verletzungen und Erkrankungen:

  • Kreuzbandriss (in unterschiedlichen Techniken, je nach Patientenkriterien)
  • Kniescheibenstabilisation (MPFL-Plastik)
  • Meniskusriss
  • Knorpelschäden (verschiedene Reparaturverfahren incl. Knorpelverpflanzungen)
  • Arthrose (in ausgesuchten und erfolgversprechenden Fällen)

 

 

5. Unterschenkel und Sprunggelenk

Durch die große Last sind Verletzungen des Bandapparates, von Sehnen sowie Knochenbrüche in diesem Bereich relativ häufig. Je nach Art der Verletzung können diese mittels konservativer Maßnahmen oder durch eine Operation behandelt werden. Hier stehen Bänderrisse und chronische Gelenkinstabilitäten an erster Stelle, aber auch Risse der Achillessehne sind hierbei häufig zu beobachtende Verletzungen. Auch hier kommen je nach Art der Verletzung konservative und operative Therapiemaßnahmen zur Anwendung.

In unserer Praxis behandelbare Verletzungen und Erkrankungen:

  • Riss der Achillessehne
  • Arthrose
  • Erkrankungen des Sprunggelenks (z.B. Osteochondrosis dissecans)

 

 

6. Fuß
Durch die große Last des gesamten Körpergewichtes sind Verletzungen und Verschleißveränderungen im Bereich des Fußes sehr häufig. Je nach Art der Veränderungen können diese mittels konservativer Maßnahmen oder durch eine Operation behandelt werden. Hier stehen Mittelfußbrüche und Abrissverletzungen von Sehnen sowie die durch überdauernd hohe Belastung entstehenden Fußfehlstellungen (z.B. Hallux valgus und Hammer-Krallen-Zehen) im Vordergrund. Auch hier kommen je nach Art der Verletzung konservative und operative Therapiemaßnahmen zur Anwendung.

In unserer Praxis behandelbare Verletzungen und Erkrankungen:

  • Hallux valgus
  • Hammerzehe/ Krallenzehe
  • Arthrose = Gelenkverschleiß
  • Verletzungen am Fuß (z.B. Bänderriss oder Syndesmosenverletzung)
  • Sehnenerkrankungen am Fuß (z.B. Peroneal-Sehne und Tibialis posterior-Sehne)
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© Dr. med. Jakob Grevenstein